Am Dienstag, den 17. Februar trafen sich 20 Kinder, um den Kaywald gemeinsam mit dem Förster zu erkunden. Der Förster und Waldpädagoge Samuel Ziegler hatte einiges an Material, Wissen und Programm für uns dabei.
Zunächst durften die Kinder einen ausgestopften Mäusebussard und einen Frischling im Wald suchen. Dabei wurde bemerkt, dass es gar nicht so einfach ist, diese zu finden, weil diese sich wirklich gut tarnen können und unscheinbar aussehen.
Am alten Steinbruch durften die Kids diesen eine zeitlang selbst erkunden. Zudem konnten ein Geweih, ausgestopfte Tiere, Knochen und vieles mehr bewundert werden. Gemeinsam wurde überlegt, von welchem Tier was stammt. Es war gar nicht so einfach zu erkennen, dass der Kiefer von einem Wildschwein war und das ausgestopfte Tier ein Wiesel ist.
Anschließend wurde gemeinsam ein Waldsofa aus Steinen, Ästen, Stöcken, Rinde und Moos gebaut. Während einer kleinen Trink- und Vesperpause auf dem Waldsofa, erzählte der Förster die Bibelgeschichte von der Arche Noah.
Beim anschließenden Spiel wurden die Kinder zu Eichhörnchen, die Vorräte für den Winter anlegten. Jedes Kind versteckte Nüsse und Eicheln. Nach einer kurzen Zeit galt es, diese wieder zu finden. Es wurde festgestellt, dass diese Aufgabe schwieriger ist als gedacht. Zu viele Steine sehen ähnlich aus und manche Nüsse sind ein Stück weiter gerollt.
Nach einem weiteren Spiel war der Vormittag dann auch schon um. Es war eine lehrreiche und abenteuerliche “Wilde Waldzeit” im Kaywald.

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